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Anspruchsniveau

Definition

Ausdruck der Erwartungen einer Person, entweder an die eigene Leistung oder an die Arbeitsbedingungen.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Arbeitspsychologie: Ausdruck der Erwartungen einer Person, entweder an die eigene Leistung oder an die Arbeitsbedingungen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung differenzierter Formen der Arbeitszufriedenheit spielt die Veränderung des Anspruchsniveaus von Mitarbeitern ein große Rolle. Wenn der Arbeitsplatz im Vergleich zu den individuellen Erwartungen positiv eingeschätzt wird, kann es bei den Mitarbeitern entweder zu einer Steigerung des Anspruchsniveaus kommen oder die Mitarbeiter behalten ihr Anspruchsniveau bei. Wenn sie es steigern, führt das zu progressiver Arbeitszufriedenheit, wenn sie es beibehalten, führt das zu stabilisierter Arbeitszufriedenheit. Fällt der Vergleich zwischen Arbeitsplatz und individuellen Erwartungen negativ aus, kann das zu einer Senkung des Anspruchsniveaus und infolgedessen zu resignativer Arbeitszufriedenheit führen.

    2. Entscheidungstheorie: Begriff zur Charakterisierung der Zielvorstellungen eines Entscheiders; vgl. Satisfizierung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter W. Maier
      Universität Bielefeld,
      Fakultät für Psychologie, Sportwissenschaften
      Abteilung für Psychologie
      Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie
      Prof. Dr. Robert Gillenkirch
      Universität Osnabrück
      Universitätsprofessor
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Sachgebiete