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Bergschadenshaftung

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Gefährdungshaftung, wenn beim Bergbaubetrieb ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt wird (§ 114 BBergG). Zum Ersatz des Bergschadens sind der Bergbaubetreiber (§ 115 BBergG) und der Bergbauberechtigte (§ 116 BBergG) verpflichtet. Sie haften als Gesamtschuldner. Die Schadensersatzpflicht ist begrenzt (§ 117 BBergG).

    2. Bergschadenshaftung ist vom Bergbauunternehmen zu erstatten.

    3. Bilanzierung: Es sind angemessene Rückstellungen zu bilden
    (1) für bereits entstandene, aber noch nicht regulierte Bergschadenshaftung;
    (2) für künftige, durch den Abbau bereits verursachte, aber noch nicht erkennbar zutage getretene Bergschadenshaftung. Beide Arten sind auch steuerlich zulässig.

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      Mindmap Bergschadenshaftung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bergschadenshaftung-27625 node27625 Bergschadenshaftung node43179 Rückstellung node27625->node43179 node50357 Verbindlichkeiten node43179->node50357 node44905 Rücklagen node44905->node43179 node36625 Gewerbesteuer-Rückstellung node36625->node43179 node37708 Jahresbilanz node37708->node43179
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Norbert Dautzenberg
      Jade Hochschule
      Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth/,
      Standort Wilhelmshaven
      Verwalter einer Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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