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Dieser Text basiert auf dem Artikel Co-Creation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Wikipedia-Version zuletzt aktualisiert am 24.06.19.

Co-Creation

Co-Creation ist ein Managementansatz, der Unternehmen und Kunden kollaborieren lässt. Der grundlegende Gedanke ist, dass Kunden und Unternehmen durch Zusammenarbeit Synergieeffekte erzeugen können. Geprägt wurde der Begriff von C. K. Prahalad und Venkat Ramaswamy durch die Veröffentlichung des Harvard Business Review Artikels, „Co-opting Customer Competence“ im Jahre 2000.[1] Co-Creation besteht aus zwei wesentlichen Schritten: 1. Beitrag und 2. Auswahl. Im ersten Schritt wird eine Idee abgegeben, im zweiten Schritt werden die aussichtsreichsten Ideen ausgewählt.

Chancen und Risiken

Chancen

Eine in der Wirtschaft zu erkennende Asymmetrie zwischen Kundenbedürfnissen und Zielen der Produzenten lässt sich durch die Zusammenarbeit von Unternehmen mit ihren Kunden mindern. Kunden erhalten die Möglichkeit direkten Einfluss auf ein Produkt zu haben und Unternehmen profitieren durch angepasste und bedarfsorientierte Produkte. Gleichzeitig reduzieren sich die Kosten der F&E-Abteilungen, sowie die Time-to-Market von Produkten.[2]

Risiken

Unternehmen müssen die Ideen ihrer Kunden filtern, dies kann sich abhängig von der Quantität der Vorschläge und Art der Zusammenarbeit zwischen Kunden und Unternehmen als ein Problem identifizieren.

Abgrenzung

Co-Creation lässt sich aufgrund der aktuellen Definitionen nicht eindeutig von Crowdsourcing, Open Source und Open-Innovation abgrenzen. Eine gängige Betrachtung ist, dass Crowdsourcing und Co-Creation die Hauptteilmengen von Open-Innovation sind.[3]

Einzelnachweise

  1. C.K. Prahalad, Venkatram Ramaswamy: Co-opting Customer Competence. In: Havard Business Review. Havard Business Review, 1. Januar 2000, abgerufen am 7. Juli 2018 (englisch). 
  2. Gaurav Bhalla: Collaboration and Co-Creation. Hrsg.: Knowledge Kinetics. Springer Science+Business, New York 2011, ISBN 978-1-4419-7081-7, S. 10–30. 
  3. Daniel Markgraf: Co-Creation Definition. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, abgerufen am 7. Juli 2018. 

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