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Einkommensklassen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begriff bei der Betrachtung der Einkommensverteilung zwischen bestimmten sozialen Gruppen. Die Klasseneinteilung orientiert sich dabei in erster Linie an der Person des Einkommensempfängers bzw. bei der Betrachtung von Haushalten am Haushaltsvorstand und nicht an der Einkommensherkunft (Gewinneinkommen, Lohneinkommen). Am gebräuchlichsten ist die Aufteilung in Arbeitnehmer und Selbstständige. Verbreitet ist jedoch auch die Bildung von Arbeiter-, Angestellten-, Beamten-, Landwirten-, Selbstständigen- und Nichterwerbstätigenklassen.

    Eine andere Möglichkeit der Klasseneinteilung besteht mittels einer Gliederung nach statistischen Merkmalen. Hierzu eignen sich insbesondere Streuungsmaße wie Quantilsverteilungen, bei der alle Einkommensempfänger in gleich große Gruppen der Anzahl nach eingeteilt werden. Bildet man beispielsweise zehn gleich große Gruppen (Dezile), so werden zehn Einkommensklassen vom ärmsten, zweitärmsten usw. bis zum reichsten Zehntel der Bevölkerung gebildet. Verbreitet ist auch die Betrachtung von zwei gleich großen Hälften (Medianwert), Quartilen (Viertelwerten), Quintilen (Fünftelwerten) sowie Perzentilen (Hunderstelwerten).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hagen Krämer
      Hochschule Karlsruhe, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
      Professor für Economics (Volkswirtschaftslehre)

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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