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Ersatzteillogistik

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    teilweise synonym für Servicelogistik. Teilsystem des logistischen Gesamtsystems einer Unternehmung (Logistik). Bei der Gestaltung der Ersatzteillogistik ist zu unterscheiden zwischen der Ersatzteillogistik beim Hersteller und der Ersatzteillogistik beim Verwender (Abnehmer).

    1. Ersatzteillogistik beim Hersteller: Aufgabe der Ersatzteillogistik beim Hersteller ist es, die Ersatzteilversorgung der Primärproduktverwender unter der Wahrung eines optimalen Verhältnisses von Lieferserviceniveau und Logistikkosten zu gewährleisten. Ziel ist es, durch eine gute Versorgung der Primärproduktverwender diese als Wiederkäufer zu erhalten oder neue Kunden zu gewinnen (Ersatzteillogistik als Marketinginstrument). Die Ersatzteillogistik wird auch gezielt zur Gewinnung zusätzlicher Deckungsbeiträge genutzt.

    2. Ersatzteillogistik beim Abnehmer: Die Ersatzteillogistik beim Abnehmer hat die Aufgabe der Ersatzteilbeschaffung und deren Einsatz zur Instandhaltung der Betriebsmittel.

    Entsprechend den unterschiedlichen Zielsetzungen bei Hersteller und Abnehmer werden die einzelnen Subsysteme der Ersatzteillogistik (Auftragsabwicklung, Lagerhaltung, Bestandsmanagement, Verpackung, Transport) unterschiedlich gestaltet.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Winfried Krieger
      Prof. Krieger Consulting GmbH
      Gründer und Geschäftsführer

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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