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Euro-Note Fazilitäten

Definition

Euro-Note Fazilitäten stellen eine Vereinbarung zwischen dem Emittent und den Bankenkonsortien hinsichtlich der Platzierung von Geldmarktpapieren, also den Euro-Notes dar, für eine Laufzeit von fünf oder sieben Jahren. Während dieser Zeit müssen die Finanzdienstleister versuchen, die Papiere am Geldmarkt zu platzieren. Wenn dies nicht gelingt, sind sie selber zur Abnahme verpflichtet.

 

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Sammelbegriff für Techniken zur Absicherung des revolvierenden Absatzes von kurzfristigen Papieren (Euro-Notes) im Euromarkt (z.B. Note Issuance Facility (NIF), Revolving Underwriting Facility (RUF)).

    Merkmale: mehrjährige Laufzeit; Bilanzunwirksamkeit (garantierte Rückgriffsmöglichkeit auf eine Bank (Standby-Linie), keine direkte Kreditgewährung).

    Funktionen der Banken: a) Federführung bei Emission, d.h. Verhandeln der Konditionen sowie der Syndizierung (Arrangeur); einmalige Vergütung prozentual vom gesamten Emissionsbetrag.

    b) Organisation der Notes-Platzierung (Tender Panel Agent); jährliche Provision.

    c) Angebotsabgabe für Notes und Platzierung dieser am Markt (Mitglied eines Tender Panels); Provision für platzierte Notes.

    d) Die Bank hat die Übernahme nicht platzierter Notes zu einer vereinbarten Rendite (Mitglied eines Standby-Underwriting-Konsortiums); Vergütung jährlich prozentual auf die Zusage.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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