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Gemeinschaftsgebiet

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Umsatzsteuerrecht
    2. Außenwirtschaftsrecht
    3. Zollrecht

    Umsatzsteuerrecht

    1. Begriff: Gebietsbezeichnung aus dem Umsatzsteuerrecht (§ 1 Abs. 2a UStG); Gebiet, in dem die EG-Richtlinien über die Harmonisierung der Umsatzsteuer gelten. Der Begriff ist z.B. für die Erwerbsteuer und die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) von Bedeutung.

    2. Umfang des Gemeinschaftsgebiets:
    (1) grundsätzlich das gesamte Gebiet der EU-Mitgliedsstaaten, soweit es überhaupt zur EU gehört (also z.B. nicht: Niederländische Antillen, Grönland, Färöer, Aland-Inseln);
    (2) zusätzlich, aufgrund der mit Frankreich bzw. Großbritannien geschlossenen Verträge dieser Gebiete, Monaco und die Insel Man;
    (3) aber abzüglich des Gebiets von Helgoland, Büsingen (Inland), Ceuta, Melilla und den Kanarischen Inseln (Spanien), Livigno und Campione d'Italia und dem italienischen Teil des Luganer Sees (Italien) sowie des Bergs Athos (Griechenland). Ebenfalls nicht zum Gemeinschaftsgebiet gehört das Gebiet von Gibraltar (so festgelegt in der Beitrittsakte Großbritanniens zur EU, 1973).

    Außenwirtschaftsrecht

    Begriff des § 4 AWG a. F.; Zollgebiet der EU nach Art. 2 XXV AWG n. F. (Art. 3 ZK).

    Gegensatz: Drittlandsgebiet.

    Zollrecht

    Der Unionszollkodex spricht nur noch vom Zollgebiet der Union (Art. 4 UZK).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Norbert Dautzenberg
      Jade Hochschule
      Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth/,
      Standort Wilhelmshaven
      Verwalter einer Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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