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Kapitalerhöhungsgesetz (KapErhG)

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    Ausführliche Definition

    bestimmt, dass eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln nicht zu steuerpflichtigen Einkünften beim Anteilseigner führt, d.h., dass v.a. die Ausgabe der Freianteile nicht als steuerpflichtiger Sachbezug im Rahmen der Einkünfte aus Kapitalvermögen gewertet werden kann (§ 1 KapErhG). Die bisher als thesaurierte Gewinne ausgewiesenen Beträge werden nur noch als (gewöhnliches) Nennkapital ausgewiesen.

    Anhand des zu führenden steuerlichen Einlagekontos ist der Ursprung der Beträge (Einlagen der Gesellschafter oder thesaurierte Gewinne) festzustellen; ein Missbrauch (steuerfreie Nennkapitalrückzahlung statt steuerpflichtige Dividendenzahlung aus thesaurierten Gewinn) ist damit ausgeschlossen. Für ausländische Kapitalgesellschaften gilt wegen dieser Missbrauchsgefahr die Regelung, dass Auszahlungen aufgrund einer Kapitalerhöhung als Dividenden anzusehen sind, wenn sie innerhalb von fünf Jahren nach einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vorgenommen wurden.

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      Autoren der Definition

      Dr. Norbert Dautzenberg
      Jade Hochschule
      Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth/,
      Standort Wilhelmshaven
      Verwalter einer Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Eine bergrechtliche Gewerkschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit kann mit einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung durch Übertragung des Vermögens der Gewerkschaft als Ganzes auf die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegen Gewährung von …
      Zwischen der Unternehmensleitung und den Eigenkapitalgebern besteht vor allem bei Kapitalgesellschaften in hohem Maß eine Informationsasymmetrie und bezeichnet das typische Prinzipal-Agent-Problem: Die Unternehmensleitung nimmt eine Rolle als …
      §§ 19—35 des Gesetzes über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und über die Verschmelzung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung.