Direkt zum Inhalt

Mediaplanung

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Streuplanung, Werbeträgerplanung. 1. Begriff: Festlegung der Media, wobei sich bes. die Frage nach der spezifischen Eignung von Media zur Kommunikation mit der anvisierten Zielgruppe stellt (Mediaselektion); Festlegung der Belegung der Werbeträger und damit der zeitlichen Abfolge.

    2. Zweck: Die richtige Zielgruppe (Werbesubjekte) ist zum richtigen Zeitpunkt mit der ausreichenden Anzahl Werbeanstöße zu kontaktieren, und zwar zu möglichst geringen Kosten.

    3. Entscheidungskriterien: a) Kosten der Medien: Innerhalb und zwischen den einzelnen Mediagattungen variiert die Preisgestaltung erheblich.
    (1) Bei gedruckten Werbeträgern (Printwerbung) sind Flächenanteile der Verrechnungsmaßstab. Um die Vergleichbarkeit und damit die Planbarkeit des Werbeträgers Printmedien zu erleichtern, wird zusätzlich zu den absoluten Anzeigenpreisen der sog. Tausenderpreis zugrunde gelegt.
    (2) Bei Funk und Fernsehen (elektronische Werbung, Fernsehwerbung, Funkwerbung) gelten Ausstrahlungszeiten (Sekunden bzw. Fünf-Sekunden-Intervalle) als Berechnungsbasis, mit der Vorgabe bestimmter Mindestlängen für den Funkspot oder Fernsehspot und der Herabsetzung des Sekundenpreises bei zunehmender Spotlänge.
    (3) Bei Plakatwerbung variieren die Belegungskosten je nach Anschlagform (Großfläche, Ganzsäule etc.) und Streubereich (national, regional, lokal).

    b) Verbreitungsgrad der Medien: v.a. die Verteilzahlen der Printmedien, die Zahl der Empfangsgeräte der elektronischen Medien bzw. die Zahl der Homepage-Besucher und die steigende Verbreitung der Direktwerbung.

    c) Reichweite der Medien: Bei der Selektionsentscheidung (Mediaselektion, Mediaselektionsmodelle) der Werbemanager sind nicht allein die „technischen” Daten der Media (Auflagenhöhe/-struktur und Preis) von Interesse, sondern auch die mithilfe der Mediaanalyse ermittelte Information über die Leser- und Zuschauerzahlen der einzelnen Werbeträger.

    Vgl. auch Streuung, Streuplan.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Mediaplanung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/mediaplanung-39202 node39202 Mediaplanung node39049 Media node39202->node39049 node43301 Streuung node39202->node43301 node49506 Werbetexter node47681 Werbeberufe node49506->node47681 node28090 Art Director node28090->node47681 node47681->node39202 node48082 Werbeagentur node47681->node48082 node28920 Copy-Strategie node48359 Werbeziele node48335 Werbemittel node47804 Werbeplanung node47804->node39202 node47804->node28920 node47804->node48359 node47804->node48335 node47804->node39049 node43111 Streuplan node43111->node39202 node51050 Werbekampagne node49511 Werbeträger node39049->node49511 node48082->node39202 node48082->node43111 node48082->node51050 node48082->node49511 node50651 Warenmuster node50651->node43301 node34595 externe Varianz node34595->node43301 node40152 Merkmal node43301->node40152 node50500 Tracking-Forschung node50500->node39049 node50740 Tausenderpreis node50740->node39202 node50740->node39049 node50740->node43301 node40136 Intramediaselektion node40136->node39202 node40136->node39049 node49511->node39202 node47680 Traffic-Manager node47680->node47681
      Mindmap Mediaplanung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/mediaplanung-39202 node39202 Mediaplanung node39049 Media node39202->node39049 node43301 Streuung node39202->node43301 node48082 Werbeagentur node48082->node39202 node47804 Werbeplanung node47804->node39202 node47681 Werbeberufe node47681->node39202

      News SpringerProfessional.de

      • Was Arbeit in Europa kostet

        Für eine Arbeitsstunde zahlt die deutsche Wirtschaft durchschnittlich 34,1 Euro. Doch bei den Arbeitskosten gibt es zwischen den EU-Mitgliedstaaten deutliche Unterschiede: Es geht noch teurer – aber auch viel billiger.

      • "Das Silicon Valley ist nicht über Nacht entstanden"

        Wenn es ein Digitalisierungs-Mekka gibt, in das deutsche Manager pilgern, ist es das Silicon Valley. Was Unternehmen von den US-Vorreitern lernen und ob sie die 180-Grad-Wende schaffen können, beantworten Sven Grote und Rüdiger Goyk im Gespräch.

      • Utility 4.0 – mehr als eine Worthülse?

        Vierpunktnull auf Teufel komm raus. Kein Themengebiet scheint heute ohne das Zahlenkürzel '4.0' auszukommen. Mit Utility 4.0 ist dieses Phänomen nun auch im Energiesektor angekommen. Zu Recht?

      • Das blaue Jobwunder der Digitalisierung

        Immer mehr Studien prognostizieren, dass die digitale Transformation insgesamt keine Arbeitsplätze kostet. Denn es entstehen auch jede Menge neue Jobs. Die erfordern jedoch andere Kompetenzen.

      • Starke Teams lassen Risiken zu

        "Werde eins mit deinem Projekt", proklamierte vor Jahren eine Baumarktkette. Ein kerniger Slogan, der seine Parallele in einer Google-Studie findet: Teammitglieder die risikobereit in ihrer Aufgabe aufgehen, arbeiten effektiver.

      • "Freibeträge in Abfindungsregelungen wieder einführen"

        Seit 1. Januar gilt die Institutsvergütungsverordnung (IVV). Mit ihr wurden in erster Linie die Anforderungen der Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA für eine solide Vergütungspolitik in deutsches Recht umgesetzt. Wie sich das auf die Personal- und Abfindungsstrategien bei den Banken auswirkt, erklärt Jurist Christoph Abeln im Interview.

      • So teuer wird der Fachkräftemangel

        Dass der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft bremst, ist nicht neu. Allerdings war bislang nicht klar, wie sehr fehlendes Personal zu Buche schlägt. Einer Studie zufolge drohen bis zum Jahr 2030 wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe. 

      • KMU zögern bei tiefgreifender Digitalisierung

        Der digitale Wandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben das nicht vollends erkannt, weshalb sie sich auf die Optimierung einzelner interner Prozesse versteifen.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch
      Universität Gießen,
      FB Wirtschaftswissenschaften,
      Fak. BWL I
      Inhaber der Professur für Marketing

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Gute Präsenz in den Medien ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Marketingmaßnahmen von Unternehmen. Matthias Süßlin, Heinz-Michael Bache und Kim Sen-Gupta erklären die wichtigsten Fallstricke und Fakten, die Auftraggeber im Umgang mit Mediaplanern beachten sollten.  
      Dieses Kapitel soll zunächst – fokussiert auf den DACH-Raum – einen Überblick darüber geben, in welchen Markt- Media-Studien und Tools die Sinus-Milieus inkludiert sind und daher als Zähl- und Planungsvariable eingesetzt werden können. In einem …
      Die gesamte aktuelle Thematik der Mediaplanung zeigt, wie ein gegebenes quantitatives Kommunikationsziel durch geeignete Auswahl der Werbeträger möglichst kostengünstig realisiert werden kann. Es wird aufgezeigt, wie Mediaplanung in die gesamte …

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete