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Oberlandesgericht (OLG)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, das im Gerichtsaufbau zwischen dem Landgericht und dem Bundesgerichtshof steht.

    In Zivilsachen entscheidet das Oberlandesgericht i.d.R. durch aus drei Mitgliedern (einschließlich des Vorsitzenden) bestehende Senate über Berufungen, Beschwerden und weitere Beschwerden gegen Urteile oder Beschlüsse des Landgerichts und in Familiensachen und Kindschaftssachen über Berufungen und Beschwerden gegen Entscheidungen des Amtsgerichts (§§ 115–122 GVG) sowie über Anträge auf gerichtliche Entscheidung über Justizverwaltungsakte (§§ 23 ff. EGGVG), jedoch kann u.U. die Entscheidung auch auf den Einzelrichter übertragen werden (§ 122 GVG, z.B. § 526 ZPO).

    In Strafsachen ist das Oberlandesgericht hauptsächlich für die Revision gegen Urteile der Amtsgerichte sowie gegen Berufungsurteile der großen und kleinen Strafkammern der Landgerichte (§ 121 GVG) und für Beschwerden gegen Beschlüsse der Landgerichte zuständig. Im ersten Rechtszug ist das Oberlandesgericht des Weiteren u.a. für Staatsschutzdelikte zuständig (§ 120 GVG).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Dr. Jörg Berwanger
      STEAG New Energies GmbH, Saarbrücken
      Commercial Project Manager
      Dr. Eggert Winter
      Hessische Staatskanzlei
      Leitender Ministerialrat

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