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Dieser Text basiert auf dem Artikel Personalitätsprinzip aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Wikipedia-Version zuletzt aktualisiert am 19.05.19.

Personalitätsprinzip

Das Personalitätsprinzip kann zwei Bedeutungen haben:

Soziallehre

In der Christlichen Sozialethik, vor allem der katholisch begründeten, ist es neben Solidaritätsprinzip und Subsidiaritätsprinzip eines der drei Grundprinzipien der Sozialethik. Neben diesen drei Grundprinzipien gibt es auch die wichtigen Prinzipien Gemeinwohl, Nachhaltigkeit und Option für die Armen. Siehe dazu Personalität.

Rechtswissenschaft

Im sogenannten internationalen Strafrecht (Strafanwendungsrecht) erweitert das Personalitätsprinzip die selbstverständliche Strafhoheit eines Staates für Taten in seinem Hoheitsgebiet (Territorialitätsprinzip) auf Taten außerhalb des Hoheitsgebietes, sofern sie von einem Staatsangehörigen oder zum Nachteil eines Staatsangehörigen verübt wurden.

In Deutschland finden sich diesbezügliche Bestimmungen in § 5 und § 7 StGB.

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