Direkt zum Inhalt

Produktionsprozessplanung

(weitergeleitet von Ablaufplanung)

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Ablaufplanung, Prozessplanung (Gutenberg), Produktionsvollzugsplanung. 1. Begriff: In zweifacher Weise zu interpretieren: a) Produkt- bzw. projektorientiert: Systematisch vorbereitete Festlegung der (kalender-)zeitlichen und örtlichen Reihenfolge von Aktionen (Be- und Verarbeitungs- sowie hiermit verbundene Transport- und Lagervorgänge) zur Durchführung von Produktionsaufträgen für Vor- und Endprodukte bei grundsätzlich gegebenem Potenzialbestand unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsprinzips und von Anforderungen aus dem Humanbereich.

    b) Kapazitäts- bzw. potenzialorientiert: Systematisch vorbereitete Festlegung des (kalender-) zeitlichen und örtlichen Einsatzes der Potenziale einschließlich zugehöriger Werkzeuge und der Verbrauchsfaktoren jeweils bestimmter Qualität und Quantität zum Zwecke der Produkterstellung unter Beachtung ökonomischer und sozialer Ziele.

    2. Teilbereiche: Die Produktionsprozessplanung beinhaltet eine integrierte auftragsorientierte Terminplanung, eine anlagenorientierte Kapazitätsbelegungsplanung (Reihenfolgeplanung) und eine Materialbereitstellungsplanung sowie eine Personalbereitstellungsplanung.

    Vgl. auch Produktionsprozesssteuerung, Prozessplanungsdilemma, PPS-System.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Produktionsprozessplanung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/produktionsprozessplanung-45239 node45239 Produktionsprozessplanung node50423 Terminplanung node45239->node50423 node41494 Kapazitätsbelegungsplanung node50423->node41494 node48330 Unternehmensplanung node50423->node48330 node41494->node45239 node31110 Arbeitsablaufplanung node31110->node45239 node50403 unmittelbar kundenorientierte Produktion node50403->node45239 node45375 Produktionstypen node50403->node45375 node42402 Produktionsprogrammplanung node50403->node42402 node43925 Serie node43925->node50403 node50273 Vollzugsplanung node50273->node45239 node42752 Produktionsprozesssteuerung node50273->node42752 node42752->node45239 node48852 Zeitwirtschaft node48852->node45239 node48852->node42752 node38843 Kapazitätswirtschaft node38843->node48852 node45802 Produktionsplanung node45802->node48852
      Mindmap Produktionsprozessplanung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/produktionsprozessplanung-45239 node45239 Produktionsprozessplanung node50423 Terminplanung node45239->node50423 node31110 Arbeitsablaufplanung node31110->node45239 node50403 unmittelbar kundenorientierte Produktion node50403->node45239 node50273 Vollzugsplanung node50273->node45239 node48852 Zeitwirtschaft node48852->node45239

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Die Ziele der Produktionsprozeßplanung, -steuerung und -kontrolle sind z.T. identisch mit den generellen Zielen der Industrieunternehmung oder leiten sich aus diesen ab (vgl. Teil I, Kap. 1.2). Programme, d.h. Sach- bzw. Leistungsziele, und die …
      Im folgenden interessieren die Planung, Steuerung und Kontrolle der Prozesse zur Erstellung von Produkten bzw. Leistungen im Produktionsbereich — grundsätzlich auf der Basis gegebener Kapazitäten bzw. Potentiale. Es geht um die Planung, Steuerung …

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete