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Prozessplanungsdilemma

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Produktionsprozessplanungsdilemma; bei der Produktionsprozessplanung (von Gutenberg als Prozessplanung bezeichnet) aufgrund der sich teilweise überschneidenden und u.U. sogar gegenläufigen Tendenzen der Optimierungsziele auftretendes Problem.

    Beispiel: Es wird einerseits maximale Kapazitätsauslastung angestrebt, die nur dann erreicht werden kann, wenn jedes Betriebsmittel über ein entsprechendes Auftragspolster verfügt; dies führt andererseits zu einer Warteschlange von Aufträgen an jeder Maschine, die im Interesse geringstmöglicher Durchlaufzeiten gerade vermieden werden sollte.

    Gutenberg spricht von dem bes. Prozessplanungsdilemma der Werkstattproduktion, da bei der Fließproduktion die Produktionsprozessplanung aufgrund der starr vorgegebenen Größen Kapazitätsauslastung und Durchlaufzeit einfacher ist.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt
      Univ. Erlangen-Nürnberg,
      Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
      Lehrstuhl für Industriebetriebslehre
      Ordentlicher Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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