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Schengener Informationssystem (SIS)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    zentrale Datenerfassungsstelle in Straßburg und weiteren nationalen Stellen, die zur Sicherung des grenzüberschreitenden Verkehr mit Personen im Rahmen des Schengener Abkommens im Schengenraum erfassen und insbes. vermisste und zur Fahndung ausgeschriebene Personen erfassen. Darüber hinaus werden zu überwachende Fahrzeuge, gekennzeichnete oder gefälsche Banknoten, gestohlene Ausweisdokumente und Schusswaffen erfasst. Zur Verdeutlichung der Inhalte eine Datenübersicht der am 1.1.2013 im SIS befindlichen Ausschreibungen: 34.750 Personen zur Festnahme mit dem Ziel der Auslieferung, 692.000 Drittausländer zur Einreiseverweigerung, 53.500 Vermisste zur vorläufigen Ingewahrsamnahme, 86.000 Zeugen sowie Personen, die vor Gericht erscheinen müssen, und Personen, denen ein Strafurteil oder die Ladung zum Antritt einer Freiheitsentziehung zugestellt werden muss, zur Mitteilung des Wohnsitzes oder des Aufenthalts, 37.800 Personen zur Mitteilung über das Antreffen, 40 Millionen Sachen zur Sicherstellung oder Beweissicherung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Carsten Weerth
      Hauptzollamt Bremen
      Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      I. Das „Schengener Informationssystem“ (SIS) beruht auf den Art. 92 ff. des Schengener Durchführungsübereinkommens von 1993. In dem Übereinkommen verpflichten sich die Vertragsstaaten, den kontrollfreien Grenzübertritt im so genannten Schengenraum zu
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      Um Organisationen erfolgreich leiten zu können, ist es einerseits erforderlich aktuelle Ereignisse zu beachten und andererseits die Bereitschaft zu zeigen, von anderen zu lernen bzw. neue Systeme einzuführen. Bei der Umsetzung dieser …

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