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schrittweise Verfeinerung

(weitergeleitet von Verfeinerungskonstrukt)

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: bei der Programmentwicklung angewendetes Prinzip zur Erzeugung und zur Darstellung eines Algorithmus bzw. eines Programms auf der Grundlage des Top-Down-Prinzips.

    2. Vorgehensweise: a) Ausgehend von der Problemstellung wird zunächst ein Grobalgorithmus entwickelt, der die wesentlichen Problemlösungsschritte (ohne weitere Detaillierung) enthält.

    b) Die groben Schritte werden anschließend verfeinert, d.h. durch detaillierte Schritte beschrieben. Die Verfeinerung setzt sich solange fort, bis die entstandenen Teilalgorithmen unmittelbar in eine Programmiersprache überführt werden können. Dies ist spätestens der Fall, wenn jeder Schritt durch einen Befehl der verwendeten Programmiersprache ausgedrückt werden kann.

    3. Darstellungsform: a) Die schrittweise Verfeinerung ist nicht nur ein Prinzip beim Vorgang des Entwickelns eines Algorithmus, sondern auch der Beschreibung; d.h. die Verfeinerungsstufen in dem entstandenen Algorithmus bzw. dem Pogramm müssen auch für den Leser (z.B. einen anderen Programmierer) transparent werden.

    b) Hilfsmittel: Die Programmiersprache muss dazu Verfeinerungskonstrukte (Refinements) bereitstellen oder zumindest ihre Nachbildung erlauben, z.T. können Prozeduren verwendet werden.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Richard Lackes
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Universitätsprofessor
      Dr. Markus Siepermann
      Technische Universität Dortmund,
      LS für Wirtschaftsinformatik
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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