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Wikipedia-Version zuletzt aktualisiert am 20.10.19.

Systemhaus

Ein Systemhaus ist ein Unternehmen der Informationstechnologie-Branche, das nicht nur Softwareprodukte (Softwarehaus) oder Hardware anbietet, sondern Softwaresysteme zusammen mit der erforderlichen Hardware,[1] also betriebsfertige IT-Komplettlösungen.

Systemhäuser nehmen als IT-Dienstleister eine wichtige Brückenfunktion zwischen den verschiedenen Anwendern und Herstellern von IT-Produkten (Hard- und Software etc.) wahr.
Das Leistungsspektrum eines Systemhauses, das als Komplettanbieter auf dem Markt auftritt, umfasst zumeist auf allen Wertschöpfungsebenen

  • die Bereitstellung prozessneutraler Infrastrukturen,
  • die Entwicklung, Implementierung und den Betrieb von Anwendungssoftware,
  • die Anpassung bestehender, zugekaufter Anwendungen wie ERP und CRM an die individuellen Bedürfnisse des Kunden und seiner Branche und
  • das Management kompletter Prozesse.

Die zehn umsatzstärksten Systemhäuser in Deutschland waren laut der Zeitschrift Computerwoche im Jahr 2016 die Firmen T-Systems, Bechtle AG, Computacenter, Atos SE, Cancom, Comparex, NTT Data, Dimension Data, Arvato und Fritz & Macziol Group.[2]

Einzelnachweise

  1. Gabler Wirtschaftslexikon: Systemhaus
  2. http://www.computerwoche.de/a/top-12-systemhaeuser-in-deutschland-2016,3048486,2

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