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Dieser Text basiert auf dem Artikel Verteilungsverfahren aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Wikipedia-Version zuletzt aktualisiert am 21.07.19.

Verteilungsverfahren

Ein Verteilungsverfahren tritt in Deutschland kraft Gesetzes ein, wenn bei einer Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen ein Geldbetrag hinterlegt wird, der zur vollständigen Befriedigung der beteiligten Gläubiger nicht ausreicht (§ 872 ff. ZPO). Grund für die Hinterlegung solcher Gelder ist meist, dass mehrere Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse ergangen sind und der Drittschuldner sich nicht sicher ist, an welchen Pfändungsgläubiger er zu zahlen hat.

Das Amtsgericht als Vollstreckungsgericht fordert die Gläubiger zur Einreichung einer Forderungsberechnung auf, erstellt einen Teilungsplan und bestimmt einen Termin zur Erklärung über den Teilungsplan und zur Ausführung der Verteilung.

Der Teilungsplan wird ausgeführt, wenn ihm im Termin nicht widersprochen wird. Ein widersprechender Gläubiger muss innerhalb eines Monats nachweisen, dass er Widerspruchsklage erhoben hat. Der Teilungsplan wird sonst trotz des Widerspruchs ausgeführt.

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