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Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    zum börsenmäßigen Handel von Wertpapieren erforderliche Erlaubnis. Die Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel erfolgt an jeder Börse in einem bes. in den §§ 32 ff. des Börsengesetzes (BörsG) und den §§ 48 ff. der Börsenzulassungsverordnung (BörsZulV) i.d.F. vom 9.9.1998 (BGBl. I 2832) m.spät.Änd. geregelten Verfahren durch die Börsengeschäftsführung, die über den Zulassungsantrag entscheidet.

    Voraussetzungen u.a.: Der Antrag ist vom Emittenten der Wertpapiere zusammen mit einem Kreditinstitut, Finanzdienstleistungsinstitut oder einem nach § 53 I Satz 1 oder § 53b I Satz 1 des Kreditwesengesetzes tätigen Unternehmen zu stellen. Der Gegenwert des haftenden Eigenkapitals muss mind. 730.000 Euro betragen. Fallen beide vorgenannten Vorausetzungen zusammen, kann der Antrag auch von Emittenten alleine gestellt werden. Der Antragsteller hat einen Prospekt vorzulegen, der vor der Einführung des Wertpapiers an der Börse zu veröffentlichen ist. Der Emittent muss mind. drei Jahre als Unternehmen bestanden und seine Jahresabschlüsse für die drei dem Antrag vorangegangenen Geschäftsjahre offengelegt haben.

    Die Bekanntgabe der Zulassung erfolgt auf Kosten der Antragsteller im ektronischen Bundesanzeiger durch die Börsengeschäftsführung.

    Bundes- und Länderanleihen bedürfen keiner Zulassungsgenehmigung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Cordula Heldt
      Deutsches Aktieninstitut e.V.
      Referentin und Rechtsanwältin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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