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Doppelwährungsanleihe

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    Ausführliche Definition

    Hybridanleihe; festverzinsliche Anleihe, bei der die Einzahlung der Käufer und die laufende Zinszahlung durch den Emittenten in einer anderen Währung als die Rückzahlung erfolgen. Der Emittent kann somit das niedrigere Zinsniveau einer ausländischen Währung nutzen, in der die Anleihe begeben wird. Gleichzeitig sichert er sich gegen das Währungsrisiko durch eine Rückzahlung in inländischer Währung zu einer bereits bei der Emission festgelegten Parität. Darüber hinaus können für beide Seiten Kündigungs- bzw. vorzeitige Rückzahlungsrechte in Form von Put-Optionen (Anleihegläubiger) und Call-Optionen (Anleiheschuldner) gewährt werden. Eine andere Variante der Doppelwährungsanleihe besteht darin, den Emissionsbetrag in einer Währung aufzubringen, Zins und Tilgung durch den Emittenten jedoch in einer anderen Währung zu leisten. Dies ist dann günstig, wenn das Zinsniveau der Tilgungswährung niedriger ist als das Zinsniveau der Emissionswährung.

    Vgl. auch Put und Call.

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      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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