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Entwicklungsländerberatung

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon
    Development Consulting; Beratungsdienstleistungen, die im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit erbracht werden. Dabei kann grundlegend zwischen Technischer Zusammenarbeit (TZ) und Finanzieller Zusammenarbeit (FZ) unterschieden werden. Kennzeichnend für die Entwicklungsländerberatung ist das Dreiecksverhältnis von Berater, Auftraggeber bzw. Finanzier (i.d.R. eine Geberorganisation) und Empfänger der Beratungsleistung im Partnerland. Entwicklungsländerberatung wird auf allen Ebenen erbracht: der Makroebene (Politikberatung), der Mesoebene (Institutionenentwicklung, Capacity Building) und der Mikroebene. Beratungsunternehmen sind in großem Umfang an Entwicklungsprojekten beteiligt, bereiten diese vor und/oder führen sie durch. Bedeutende Geberorganisationen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit im deutschsprachigen Raum sind:  KfW-Bankengruppe, Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt), Direktion für Ent­wicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Zu den zahlreichen multilateralen Geberorganisationen gehören: UNDP, Weltbank, European Bank of Reconstruction and Development (EBRD) sowie regionale Entwicklungsbanken, z.B. die Asian Development Bank (ADB). Auch viele Nichtregierungsorganisationen (NRO) sind auf diesem Gebiet tätig.

    Quelle: Rolf-Dieter Reineke / Friedrich Bock (Hrsg.), Gabler Lexikon Unternehmensberatung, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-409-12008-1

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