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Leverage-Effekt

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    Ausführliche Definition

    Hebelwirkung der Kapitalstruktur, Hebelwirkung des Verschuldungsgrades, Hebelwirkung des Fremdkapitals; Änderung der erwarteten Eigenkapitalrendite aufgrund der Substitution von Eigen- durch Fremdkapital. Es gilt:

    mit rG = erwartete Rendite auf das eingesetzte Gesamtkapital, rE = erwartete Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital, i = Fremdkapitalzinssatz, FK = Fremdkapital, EK = Eigenkapital. Ist die erwartete Gesamtkapitalrendite größer als der Fremdkapitalzinssatz i und sind beide unabhängig von der Kapitalstruktur bzw. vom Verschuldungsgrad gegeben, steigt die erwartete Eigenkapitalrendite linear mit dem Verschuldungsgrad. Aus der genannten Gleichung kann gefolgert werden: Je höher der Verschuldungsgrad, desto höher die erwartete Eigenkapitalrendite.

    Der Leverage-Effekt gilt jedoch auch in umgekehrter Richtung: Liegt die erwartete Gesamtkapitalrendite unter dem Fremdkapitalzinssatz, sinkt die erwartete Eigenkapitalrendite linear mit dem Verschuldungsgrad.

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      Autoren der Definition

      Prof. Dr. Wolfgang Breuer
      RWTH Aachen,
      Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,
      insb. Betriebliche Finanzwirtschaft
      Professor
      Prof. Dr. Claudia Breuer
      Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe - University of Applied Sciences
      Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Beschreiben und diskutieren Sie zur Bestimmung des optimalen Finanzvolumens bei gegebenen Investitionsmöglichkeiten die klassischen Verfahren gemäß Leverage-Effekt und Kapitalbudget möglichst unter Heranziehung eines selbst gewählten Beispiels!
      Dieser State of the Art-Artikel systematisiert und diskutiert die bisherigen Erkenntnisse aus der Vielzahl von Arbeiten, die sich ausgehend von der Corporate Governance von Leveraged Buyouts mit deren Unternehmenswertentwicklung beschäftigen.
      Dieser State of the Art-Artikel systematisiert und diskutiert die bisherigen Erkenntnisse aus der Vielzahl von Arbeiten, die sich ausgehend von der Corporate Governance von Leveraged Buyouts mit deren Unternehmenswertentwicklung beschäftigen.