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Argumentationsrationalität

Definition

Kognitive Rationalität von unstrukturierten Entscheidungen, bes. komplexen Managemententscheidungen, welche die Stichhaltigkeit und Überzeugungskraft von Argumenten bei Entscheidungen thematisiert.

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Kognitive Rationalität von unstrukturierten Entscheidungen, bes. komplexen Managemententscheidungen, welche die Stichhaltigkeit und Überzeugungskraft von Argumenten bei Entscheidungen thematisiert.

    2. Determinanten: Die Überzeugungskraft von Argumentationen und damit das Niveau der Argumentationsrationalität hängen von der Struktur und der Substanz der vorgetragenen Begründungen ab. Dabei ist im Kern zwischen der Begründungsbreite (Zahl der Argumente pro begründeter Aussage) und der Begründungstiefe (Zahl der durchlaufenen Argumentationsrunden), der Zuverlässigkeit der vorgebrachten Argumente (wahre, bewährte, plausible und mögliche Gründe) und ihrer Ausgewogenheit (Relation von Pro- und Contra-Argumenten) sowie der Angemessenheit der Auflösung von Argumentkonflikten zu trennen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Gerhard Schewe
      Universität Münster,
      Lehrstuhl für BWL,
      insbes. Organisation, Personal und Innovation
      Univ.-Professor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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