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Credit Default Swaps (CDS)

Definition: Was ist "Credit Default Swap (CDS)"?

dt. Kreditausfallversicherungen; sehr vereinfacht: ein CDS schützt vor dem Totalverlust des geliehenen Kapitals im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners; Gläubiger zahlen einen bestimmten Betrag an Ihre Bank, der auf dem Nominalwert der Anleihe beruht, damit sie im Falle des Zahlungsausfalls einspringt. Da CDS an den Finanzmärkten auch frei, d.h. getrennt von ihren zugehörigen Anleihen, gehandelt werden dürfen,  sind sie auch anziehendes Finanzprodukt für spekulative Geschäfte.

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    1. Begriff: Kontraktform der Kreditderivate, bei der der Sicherungsnehmer nur das isolierte Kreditausfallrisiko auf den Sicherungsgeber transferiert. Gegen den Erhalt einer einmaligen oder bei längeren Laufzeiten ggf. annualisierten Optionsprämie leistet der Sicherungsgeber lediglich bei Eintritt eines vorab spezifizierten Kreditereignisses (Credit Event) dem Sicherungsnehmer des Referenzaktivums eine Ausgleichszahlung (Credit Default Payment).

    2. Formen der Ausgleichszahlung: Das Credit Default Payment kann in Höhe des Nominalwertes gegen physische Lieferung des Referenzaktivums, in Form eines Differenzausgleichs zum Restwert des Referenzaktivums nach Eintritt des Kreditereignisses (Cash Settlement) oder als fest vereinbarter Betrag erfolgen.

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