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Prozesspolitik

Definition

Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Beeinflussung des Wirtschaftsablaufs.

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff und Merkmale: Wirtschaftspolitik, die vornehmlich der Stabilisierung des Wirtschaftsablaufs oder dem Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten dient,  z.B. durch den Einsatz geld-, währungs- und fiskalpolitischer Instrumente.

    2. Arten: a) Konjunkturpolitik: Die wirtschaftspolitischen Instrumente werden so eingesetzt, dass die Konjunkturausschläge minimiert werden. Dabei ist zwischen einer nachfrage- und einer angebotsorientierten Politik zu unterscheiden.

    b) Wachstumspolitik: Diese ist eher langfristig ausgerichtet und setzt an den Grundlagen des Wachstums, z.B. der Investitionstätigkeit, dem Humankapital oder den Umweltressourcen an.

    c) Strukturpolitik: Man versucht hierbei v.a. regionale Ungleichgewichte zu vermeiden und Krisen einzelner Branchen oder Sektoren der Wirtschaft mit hoher Arbeitslosigkeit zu unterbinden.

    Gegensatz: Ordnungspolitik.

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      Autoren der Definition

      Prof. Dr. Bernd-Thomas Ramb
      Universität Siegen
      Außerplanmäßiger Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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