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Humankapital

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    Ausführliche Definition

    Human Capital. 1. Allgemein: Das auf Ausbildung und Erziehung beruhende Leistungspotenzial der Arbeitskräfte (Arbeitsvermögen). Der Begriff Humankapital erklärt sich aus den zur Ausbildung dieser Fähigkeiten hohen finanziellen Aufwendungen und der damit geschaffenen Ertragskraft.

    2. Wachstumstheorie:
    (1) An Personen gebundenes Wissen bzw. als an Personen gebundene Fähigkeiten;
    (2) Wissenspool einer Volkswirtschaft in Form von dokumentiertem Wissen.

    3. Grundlegende Ansätze zur Entstehung:
    (1) Es wird davon ausgegangen, dass Humankapital bewusst durch den Einsatz von Ressourcen (Lernen, Trainieren) produziert wird;
    (2) es werden (Learning-by-Doing-)Prozesse unterstellt. Humankapital entsteht in diesem Fall als Nebenprodukt im Produktionsprozess. Die jeweiligen Varianten bei Definition und Entstehung haben weit reichende Konsequenzen für die wachstumstheoretische Bedeutung des Humankapitals

    4. In der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnung wird Humankapital nicht als Vermögen ausgewiesen.

    Vgl. auch Verteilungstheorie, neue Wachstumstheorie, Humankapitaltheorien, Humanvermögen.

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      Autoren der Definition

      Prof. Dr. Hans-Werner Wohltmann
      Universität Kiel,
      Institut für Volkswirtschaftslehre
      Lehrstuhlinhaber
      Prof. Dr. Josef Schmid
      Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft
      hauptamtlicher Dekan der WiSo-Fakultät
      Dr. Johannes Klenk
      Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
      Universität Hohenheim
      Forschungsmanager
      Dr. Andreas Schäfer
      Universität Leipzig, Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre
      Akademischer Rat
      Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Ordinarius/Lehrstuhlinhaber
      Michael Horvath
      Technische Universität München, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre
      Wissenschaftlicher Mitarbeiter

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Die Unternehmensgrenze resultiert aus den Entscheidungen eines Unternehmens zwischen Fremdbezug über den Markt und Eigenfertigung im Unternehmen [28] in Bezug auf die Aktivitäten, die in der jeweiligen Industrie relevant sind (vgl. [6], S. 105 und …
      Immaterielle Vermögenswerte gehören immer noch zu den bestgehüteten Geheimnissen der Unternehmen. Während Investoren und andere Stakeholder in der Bilanz fundierte Auskunft über den Wert diverser materieller Anlage- und Umlaufvermögen b
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