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Imparitätsprinzip

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    Ausführliche Definition

    ein handelsrechtlicher Bewertungsgrundsatz (Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung). Während nach dem Realisationsprinzip (das dem allgemeineren Prinzip der Bilanzvorsicht entspringt) nur realisierte Gewinne und Verluste ausgewiesen werden dürfen, schränkt das Prinzip der Imparität, d.h. der ungleichen Behandlung, diesen Grundsatz ein, indem es verlangt, dass nicht realisierte (aber bereits erkennbare) Verluste ausgewiesen werden müssen, noch nicht realisierte Gewinne hingegen bilanziell nicht berücksichtigt werden dürfen.

    Beispiele: Die Abwertungsgebote gemäß Niederstwertprinzip; Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

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      Autoren der Definition

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Das Imparitätsprinzip im engeren Sinne nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 1. Hs. HGB als Verlustantizipationsprinzip bedingt die bilanzielle Berücksichtigung von Verlustrisiken bereits vor ihrer Bestätigung durch einen Umsatz. Durch die Drohverlustrückstellung
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