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Imparitätsprinzip

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    ein handelsrechtlicher Bewertungsgrundsatz (Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung). Während nach dem Realisationsprinzip (das dem allgemeineren Prinzip der Bilanzvorsicht entspringt) nur realisierte Gewinne und Verluste ausgewiesen werden dürfen, schränkt das Prinzip der Imparität, d.h. der ungleichen Behandlung, diesen Grundsatz ein, indem es verlangt, dass nicht realisierte (aber bereits erkennbare) Verluste ausgewiesen werden müssen, noch nicht realisierte Gewinne hingegen bilanziell nicht berücksichtigt werden dürfen.

    Beispiele: Die Abwertungsgebote gemäß Niederstwertprinzip; Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

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      Mindmap Imparitätsprinzip Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/imparitaetsprinzip-36395 node36395 Imparitätsprinzip node43179 Rückstellung node36395->node43179 node33594 Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung node36395->node33594 node38788 Niederstwertprinzip node36395->node38788 node44421 Realisationsprinzip node36395->node44421 node29455 beizulegender Wert node29455->node36395 node29455->node38788 node27843 bewegliches Anlagevermögen node27780 Bewertung node27843->node27780 node48946 Veräußerungswert node27780->node36395 node27780->node48946 node31208 Abschreibung node27780->node31208 node37708 Jahresbilanz node37708->node43179 node36625 Gewerbesteuer-Rückstellung node36625->node43179 node44905 Rücklagen node44905->node43179 node50357 Verbindlichkeiten node43179->node50357 node52900 Beleihungswertermittlung node52900->node38788 node31208->node38788 node36277 Grundsätze ordnungsmäßiger Inventur node33594->node36277 node41890 Jahresabschluss node33594->node41890 node46164 Rechnungslegung node33594->node46164 node32782 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ... node33594->node32782 node47669 Vorsichtsprinzip node38788->node47669 node36430 Gewinnrealisation node42040 Produktion node38592 nicht realisierter Gewinn node47669->node36395 node44421->node36430 node44421->node42040 node44421->node38592 node44421->node47669 node29448 Bilanzbewertung node29448->node27780
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das Imparitätsprinzip im engeren Sinne nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 1. Hs. HGB als Verlustantizipationsprinzip bedingt die bilanzielle Berücksichtigung von Verlustrisiken bereits vor ihrer Bestätigung durch einen Umsatz. Durch die Drohverlustrückstellung
      Im Rahmen seines umfangreichen OEuvres hat sich Carl-Christian Freidank auch mit Fragen der Gewinnrealisierung, der Steuerbilanzkonzeption und der Steuerbilanzpolitik über einen weitgespannten Zeitraum intensiv auseinandergesetzt.
      Das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip sind Ausdruck des Vorsichtsprinzips.35 Während das Realisationsprinzip positive und negative Wertänderungen an den Umsatzvorgang bindet, schränkt das Imparitätsprinzip diesen Fundamentalgrundsatz …

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