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Ertrag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Inhaltsverzeichnis

    1. Betriebswirtschaftslehre
    2. Volkswirtschaftslehre

    Betriebswirtschaftslehre

    die von einer Unternehmung einer Periode wegen der Erstellung von Gütern oder Dienstleistungen zugerechneten Einnahmen.

    Gegensatz: Aufwendungen.

    1. In der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wird zwischen Ertrag des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und außerordentlichem Ertrag differenziert.

    2. Für Zwecke der Kostenrechnung sind zu unterscheiden: a) Betriebsbedingter Ertrag oder Leistungen (Gegensatz zu Kosten; enge Übereinstimmung mit Erlösen): Er entsteht in Erfüllung des eigentlichen Betriebszwecks. Es gilt: Betriebsertrag = Umsatzerlöse ± Lagerbestandsveränderungen.

    b) Neutraler Ertrag: Er fließt der Unternehmung aufgrund betriebsfremder und außerordentlicher Geschäftsvorfälle zu (Buchgewinne bei Veräußerung von Anlagegegenständen, Steuerrückerstattungen, Währungsgewinnen etc.).

    3. In der kurzfristigen Erfolgsrechnung ist nur der Betriebsertrag zu übernehmen; alle anderen Erträge sind als neutrale Erträge auszugrenzen.

    Volkswirtschaftslehre

    Gütermenge, die mit einem gegebenen Aufwand an Produktionsfaktoren in der Zeiteinheit hergestellt wird. Der Ertrag pro Aufwandseinheit heißt Durchschnittsertrag, der Ertragszuwachs bei Vermehrung des Aufwands um eine unendlich kleine (infinitesimale) Einheit heißt Grenzertrag.

    Bei Multiplikation der physischen Produkte mit dem Preis der erstellten Produkte erhält man das Wertprodukt (Durchschnittswertprodukt und Wertgrenzprodukt). Bei vollständiger Konkurrenz entspricht das Wertgrenzprodukt dem Faktorpreis.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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