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betriebsfremder Ertrag

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Ertrag, der nicht aus Betriebsleistungen stammt, sondern aus sonstiger Betätigung der Unternehmung. Betriebsfremder Ertrag ist in der Kostenrechnung ein Teil des neutralen Ertrages, der nicht in die betriebliche Leistungsrechnung zu übernehmen ist (vgl. die Abgrenzung im Industriekontenrahmen über die Kontengruppen 90, 91). In der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) werden betriebsfremde Erträge, wenn sie die gewöhnliche Geschäftstätigkeit betreffen, als sonstiger betrieblicher Ertrag, sonst als außerordentlicher Ertrag ausgewiesen.

    Beispiele: Erträge aus Verpachtung eines Fabrikgrundstücks, das nicht für die Produktion des eigenen Unternehmens verwendet wird (sonstige betriebliche Erträge); Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf einer nicht dem eigentlichen Betriebszweck dienenden Beteiligung (außerordentliche Erträge).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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