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Working Capital

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Net Working Capital, Nettoumlaufvermögen; im amerik. Rechnungswesen zur Beobachtung von Veränderungen der Liquidität gebräuchliche Messzahl: Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten (z.B. Umlaufvermögen 30.000 - kurzfristige Verbindlichkeiten 15.000 = 15.000 Working Capital). Das Verhältnis von Umlaufvermögen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten ist die Work Capital Ratio (zu dt.: Liquiditätskoeffizient).

    Die Veränderung des Working Capital wird häufig in einer Bewegungsbilanz aufgezeigt: Links stehen die Zunahmen der Einzelposten des Umlaufvermögens und die Abnahmen der Posten der kurzfristigen Verbindlichkeiten, rechts die Zunahmen der kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Abnahmen der Posten des Umlaufvermögens; der Saldo ergibt Zunahme (Verbesserung der Liquidität) oder Abnahme (Verschlechterung der Liquidität) des Working Capital.

    Vgl. auch Kapitalflussrechnung.

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      Mindmap Working Capital Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/working-capital-50316 node50316 Working Capital node40599 Kapitalflussrechnung node50316->node40599 node39685 Liquidität node50316->node39685 node31510 Bewegungsbilanz node50316->node31510 node33703 Gewinn- und Verlustrechnung ... node51026 US-GAAP node29216 Aktiva node44861 Passiva node28110 Balance Sheet node28110->node50316 node28110->node51026 node28110->node29216 node28110->node44861 node39410 International Financial Reporting ... node30674 Bilanzanalyse node40599->node33703 node40599->node39410 node40599->node30674 node34994 Fungibilität node39685->node34994 node34043 Geldpolitik node39685->node34043 node32818 finanzwirtschaftliche Bewegungsbilanz node33393 Hauptabschlussübersicht (HAÜ) node46294 Rohbilanz node31510->node40599 node31510->node32818 node31510->node33393 node31510->node46294 node35355 Finanzierungskontrolle node35355->node39685 node39051 Nostroguthaben node39051->node39685 node37199 Nettoumlaufvermögen node37199->node50316
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Bernhard Pellens
      Univ. Bochum,
      Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      Lehrstuhlinhaber
      Dipl. Ök. Torben Rüthers
      Univ. Bochum,
      Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      wissenschaftlicher Mitarbeiter
      Prof. Dr. Thorsten Sellhorn
      WHU – Otto Beisheim School of Management,
      Lehrstuhl für Externes Rechnungswesen
      Lehrstuhlinhaber

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Das Management von Working Capital fokussiert sich auf den Teil des Umlaufvermögens, der durch verzinsliches Kapital finanziert werden muss. Dabei setzt sich das Working Capital aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögenswerten des Umlaufvermögens abzüglich kurzfristiger Fremdmitteln zusammen.
      Mit Working Capital Management kann die Liquidität und Performance eines Unternehmens entscheidend verbessern werden. Trotzdem bekommt die Optimierung des Working Capitals in vielen Unternehmen keine Priorität.
      By the end of this chapter, you should be able to: understand the various terms used in connection with raising loan capital, have a good grasp of the issues of capital structure and gearing, appreciate the advantages or disadvantages of each type …

      Sachgebiete