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außerordentliche Erträge

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. in der Kostenrechnung ein Teil der neutralen Erträge. Betriebliche Erträge (Gegensatz: betriebsfremde Erträge), die im Gegensatz zu den ordentlichen Erträgen nur einmal bzw. so selten (außergewöhnliche Erträge) oder unregelmäßig (periodenfremde Erträge) anfallen, dass sie den periodischen Erlös- und Erfolgsvergleich stören würden.

    Vgl. auch die Abgrenzungsrechnung in Kontenklasse 9 des IKR.

    2. In der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) sind als außerordentliche Erträge (Klasse 5 des IKR) solche Erträge auszuweisen, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (unternehmensfremd) und unregelmäßig (selten) anfallen (§ 277 IV HGB), z.B. Gewinne aus Enteignungsentschädigungen, Forderungsverzichte bei Sanierungen u.Ä.

    Gegensatz: außerordentliche Aufwendungen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Barbara Wischermann
      Universität Bochum,
      FB Wirtschaftswissenschaft
      OStR.i.H.
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
      WHU – Otto Beisheim School of Management,
      Institut für Management und Controlling
      ICM
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Kostenführerschaft kann durch Größenvorteile (Nutzung des Erfahrungskurveneffekts) und Nutzung rationalisierungsorientierter Prozessinnovationen erzielt werden.

      Sachgebiete