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außerordentliche Zuwendungen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Außerordentliche Zuwendungen eines Gesellschafters können sein:
    (1) verdeckte Einlagen; diese erhöhen, sofern es sich um vom Gesellschafter gewollte Eigenkapitalaufbringung handelt, bei Kapitalgesellschaften die Kapitalrücklagen (§ 272 II Nr. 4 HGB);
    (2) bei Fehlen der Beteiligungsabsicht außerordentliche Erträge (z.B. Schenkung, Schuldenerlass).

    2. Außerordentliche Zuwendungen der öffentlichen Hand (nicht rückzahlbare Zuschüsse, Subventionen):
    (1) können, sofern sie als Investitionszuschüsse gewährt werden, anschaffungskostenmindernd behandelt werden;
    (2) gehören, sofern sie als Aufwand- oder Ertragszuschüsse gewährt werden, i.d.R. zu den sonstigen betrieblichen Erträgen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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