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Anschaffungskosten

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Definition: Aufwendungen bzw. Kosten, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können (§ 255 I HGB).

    2. Bestandteile: Anschaffungspreis eines Vermögensgegenstands zzgl. Anschaffungsnebenkosten (z.B. Maklergebühr, Provisionen, Eingangsfrachten einschließlich Speditionskosten, Rollgeld, Zoll, Transportkosten, bei Maschinen auch Kosten des Einbaus und der Montage, bei Grundstücken zusätzlich Vermessungs-, Notariats- und Gerichtskosten, auch Grunderwerbsteuer). Die Anschaffungskosten mindern sich um Skonti, Rabatte, Preisnachlässe, Zahlungsabzüge (für Subventionen und nicht rückzahlbare Zuschüsse der öffentlichen Hand besteht ein Wahlrecht).

    Beispiele für nachträgliche Anschaffungskosten, die den früheren Anschaffungskosten hinzuzurechnen sind (§ 255 HGB): Erschließungsbeträge für Erstanlage einer Straße oder Erstanschluss an Kanalisation, Abbruchkosten.

    3. Anschaffungskosten sind Grundlage und Obergrenze für die Bewertung in der Handelsbilanz (§ 253 I, II HGB) und der Steuerbilanz (§ 6 EStG). Bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens sind die Anschaffungskosten Ausgangspunkt und Grundlage zur Bemessung der Abschreibungen. Werden die Anschaffungskosten um planmäßige Abschreibungen gemindert, so spricht man von fortgeführten Anschaffungskosten bzw. Anschaffungswerten.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
      WHU – Otto Beisheim School of Management, Institut für Management und Controlling (IMC)
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Gegenstand des Beitrags ist die Frage, welche Rechnungslegungsregeln die Risiken aus der fristen- und risikotransformation im Jahresabschluss von finanzintermediären angemessen abbilden. Die Auswertungen zeigen einen Vorteil einer Fair …
      Gegenstand des Beitrags ist die Frage, welche Rechnungslegungsregeln die Risiken aus der fristen- und risikotransformation im Jahresabschluss von finanzintermediären angemessen abbilden. Die Auswertungen zeigen einen Vorteil einer Fair …
      § 6 Abs. 1 Nr. 7 EStG bestimmt, daß der regelmäßige Wertansatz mit dem Teilwert durch die Obergrenze Anschaffungskosten eingeschränkt wird. Die Begrenzung auf die Anschaffungskosten ist notwendig, um die in Kapitel 3.2 beschriebene …

      Sachgebiete

      Interne Verweise