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abnutzbares Anlagevermögen

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Vermögensgegenstände, die einer Unternehmung nicht zur Weiterveräußerung oder zur kurzfristigen Nutzung, sondern zur dauernden Nutzung dienen und die Wertminderungen durch Abnutzung unterworfen sind. Hierzu gehört das gesamte Anlagevermögen mit Ausnahme des Grund und Bodens (im Regelfall), der geleisteten Anzahlungen sowie der Finanzanlagen. In der Handelsbilanz wird die Abnutzung durch die Abschreibungen berücksichtigt.

    2. Wertansatz: a) in der Handelsbilanz zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bzw. fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert;

    b) in der Steuerbilanz zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten (oder einem nach steuerlichen Sondervorschriften, z.B. dem Umwandlungsteuergesetz, an deren Stelle tretenden Wert), vermindert um die steuerlichen Abschreibungen (Absetzungen für Abnutzung, Sonderabschreibung, Abzüge nach § 6b EStG und ähnliche Abzüge). Ist der Teilwert am Bewertungsstichtag niedriger als der so ermittelte Wert und bleibt diese Wertminderung voraussichtlich auch dauerhaft bestehen, dann darf dieser niedrigere Teilwert steuerlich angesetzt werden. Allerdings sind dann im nächsten Jahr wieder die fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten anzusetzen, sofern nicht wiederum ein niedrigerer Teilwert nachgewiesen werden kann (striktes Wertaufholungsgebot).

    Vgl. auch Bewertung.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin
      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      (1) Verpflichtet sich eine Europäische Gesellschaft, Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien mit Geschäftsleitung im Inland und Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Vertragsstaat des EWR-Abkommens …
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