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Wertaufholungsgebot

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Zuschreibungsgebot, Zwangszuschreibung; Gebot der Heraufsetzung von Bilanzwerten gegenüber dem vorjährigen Bilanzansatz bei Fortfall des Grundes für eine frühere Abschreibung gemäß § 253 V HGB. Dieses umfassende Wertaufholungsgebot ist rechtsformunabhängig und gilt somit für Einzelkaufleute, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften sowie Genossenschaften. Durch die Neufassung des § 253 V HGB und Wegfall des § 280 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde das bereits für Kapitalgesellschaften bestehende Wertaufholungsgebot für alle Rechtsformen generalisiert und die Ungleichbehandlung zwischen den Rechtsformen aufgehoben. Von der Verpflichtung der Wertaufholung bleibt der Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 253 V Satz 2 HGB ausgenommen (Wertaufholungsverbot).

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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