Direkt zum Inhalt

Erfolgsrechnung

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Ermittlung des Erfolgs einer wirtschaftenden Institution innerhalb eines Zeitabschnitts (Totalrechnung, Periodenerfolgsrechnung). Die Art der zu erfassenden Rechengrößen hängt von den Zielen der jeweiligen Institution ab.

    a) Erfolgsrechnung für erwerbswirtschaftliche Unternehmen: Im Rahmen des externen Rechnungswesens:
    (1) Vergleich von Anfangs- und Schlusskapital (Eigenkapital- oder Bilanzvergleich): stellt die einfachste Methode dar und ist bes. bei einfacher Buchführung anzuwenden. Die Quellen des Erfolgs sind nicht ersichtlich.
    (2) Gewinn- und Verlustrechnung (GuV): ermöglicht eine genauere Darstellung des Erfolgs: (a) Bruttomethode: berücksichtigt sämtliche Aufwendungen und Erträge; (b) Nettomethode: berücksichtigt nur die Überschussbeträge (nach § 246 II HGB im handelsrechtlichen Jahresabschluss verboten). Im Rahmen des internen Rechnungswesens: Gegenüberstellung von Erlösen und Kosten.

    b) Erfolgsrechnung für gemeinwirtschaftliche Unternehmen: Gegenüberstellung von sozialem Nutzen und sozialen Kosten. Damit verbunden sind erhebliche Messprobleme. (Diese Messprobleme gelten analog für Versuche, für erwerbswirtschaftliche Unternehmen neben dem monetären Erfolg das Ergebnis gesellschaftlicher Wirkungen auszuweisen; Sozialbilanz).

    2. Formen:
    (1) Nach der Vorgehensweise: progressive Erfolgsrechnung und retrograde Erfolgsrechnung;
    (2) nach der Erfolgsberechnung: Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren.

    Vgl. auch Bruttoerfolgsrechnung, Erfolgsquellenanalyse.

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Erfolgsrechnung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erfolgsrechnung-32348 node32348 Erfolgsrechnung node33857 Erfolg node32348->node33857 node54080 Wirtschaft node50306 Wertschöpfung node54080->node50306 node42329 Plankostenrechnung node46043 Planerlösrechnung node44179 Planerfolgsrechnung node44179->node32348 node44179->node42329 node44179->node46043 node49172 Wirtschaftsplan node44179->node49172 node45678 Stückkosten node44287 Stückrechnung node45678->node44287 node42727 Stückerfolg node44287->node32348 node44287->node42727 node53995 Wertschätzendes Management node53995->node50306 node50704 Value Added node50704->node50306 node28910 Bruttowertschöpfung node50306->node32348 node50306->node28910 node33010 dynamische Bilanztheorie node42764 statische Bilanztheorie node31477 Bilanz node27031 Bilanztheorien node27031->node32348 node27031->node33010 node27031->node42764 node27031->node31477
      Mindmap Erfolgsrechnung Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erfolgsrechnung-32348 node32348 Erfolgsrechnung node33857 Erfolg node32348->node33857 node27031 Bilanztheorien node27031->node32348 node50306 Wertschöpfung node50306->node32348 node44287 Stückrechnung node44287->node32348 node44179 Planerfolgsrechnung node44179->node32348

      News SpringerProfessional.de

      • Digitalisierung in Deutschland stagniert

        Nur langsam geht es für die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung voran, zeigt der Monitoring Report Digital. Die Kernergebnisse: die Wirtschaft stagniert, digitale Vorreiter fehlen und alle warten auf den Breitbandausbau.

      • Forschungsagenda 2030 für die produzierende Industrie

        Die strategische Forschungsagenda der Initiative "manufuture-DE" hat aktuelle und zukünftig relevante Forschungsbedarfe deutscher Industrieunternehmen aus dem Bereich der Produktionstechnik bis zum Jahr 2030 formuliert und priorisiert.

      • "Unternehmen tragen Verantwortung für Konsumenten"

        Wer in der digitalen Welt nicht untergehen will, muss sich einige Kompetenzen aneigen. Sonst frisst die Digitalisierung ihre User, warnen Anabel Ternès und Hans-Peter Hagemes im Gespräch mit Springer Professional. Insbesondere Unternehmen sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

      • Digitalisierung schafft Chancen für weibliche Führungskräfte

        Mittlerweile erfüllen zwar die Aufsichtsräte der Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt die gesetzliche Frauenquote. Aber gerade in Führungspositionen im operativen Geschäft sind Frauen, auch in der Finanzbranche, immer noch rar gesät. Und das sieht nur in einem Fachbereich besser aus.

      • Verantwortungsvolle Chefs haben mehr Stress

        Ein Chef, der sich seiner Verantwortung im Job bewusst ist, führt ein stressbelastetes Dasein. Zumindest, wenn er sich in einer gehobenen Machtposition befindet. Das haben Wissenschafter herausgefunden.

      • Dax-Vorstände verdienen noch mehr

        Wenn etwas die Gemüter erhitzt, dann sind es immer wieder die exorbitanten Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen. Eine aktuelle Studie gibt der Diskussion neue Nahrung. Demnach bekommen die CEOs von der Post, Heidelberg Cement, Adidas und Daimler unglaubliche Summen. 

      • Enterprise Social Networks fördern Innovationen

        Der digitale Reifegrad deutschsprachiger Unternehmen verbessert sich zusehends. In allen Bereichen haben digitale Prozesse mittlerweile die analogen Formen der Zusammenarbeit überholt. Doch es gibt noch viel zu tun.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands
      Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber
      WHU – Otto Beisheim School of Management, Institut für Management und Controlling (IMC)
      Direktor

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Das Rechnungsziel der internen Erfolgsrechnung ist die Ermittlung des in einer Rechnungsperiode entstandenen Gewinnes oder Verlustes, definiert als Differenz von Erlösen bzw. bewerteten Leistungen abzüglich der Kosten dieser Produktionsergebnisse.
      Nach den Rechnungslegungsvorschriften stimmen die Erfolgsrechnungen (Gewinn- und Verlustrechnungen) für Lebens- und Krankenversicherer einerseits und diejenigen für Schaden/Unfall- und Rückversicherer andererseits jeweils überein. Zwischen diesen …
      Alle von uns bisher besprochenen Geschäftsfälle hatten keinen Einfluß auf das Eigenkapital. Wie bereits in Kapitel 1 dargestellt, handelt es sich dabei um die finanziellen Mittel, die der Unternehmer selbst aufbringt, um sie in den …

      Sachgebiete