Direkt zum Inhalt

Realisationsprinzip

GEPRÜFTES WISSEN
Über 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

zuletzt besuchte Definitionen...

    Ausführliche Definition

    Bewertungsgrundsatz des Handelsrechts, abgeleitet aus dem Vorsichtsprinzip, erstmals kodifiziert durch das BiRiLiG in § 252 I Nr. 4 HGB: Gewinne und Verluste sind dann auszuweisen, wenn sie durch den Umsatzprozess realisiert worden sind. Realisationszeitpunkt ist i.d.R. der Zeitpunkt der Leistungserbringung, in dem die Gefahr des zufälligen Untergangs vom Lieferanten auf den Käufer übergeht.

    Anders: nicht realisierte Gewinne. Das Realisationsprinzip schließt damit die Beachtung von Wertsteigerungen über die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aus und lässt mögliche Zukunftsgewinne und -verluste unberücksichtigt.

    Ausnahme: langfristige Produktion.

    Vgl. auch Gewinnrealisation. Das Realisationsprinzip wird handels- und steuerrechtlich durch das Imparitätsprinzip ergänzt (vgl. § 252 I Nr. 4 HGB).

    zuletzt besuchte Definitionen...

      Mindmap Realisationsprinzip Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/realisationsprinzip-44421 node44421 Realisationsprinzip node36395 Imparitätsprinzip node44421->node36395 node36430 Gewinnrealisation node44421->node36430 node47669 Vorsichtsprinzip node44421->node47669 node42040 Produktion node44421->node42040 node38592 nicht realisierter Gewinn node44421->node38592 node51152 Umweltwirkungen der Produktion node51152->node42040 node38788 Niederstwertprinzip node33594 Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung node36395->node38788 node36395->node33594 node43179 Rückstellung node36395->node43179 node32865 Ergebnisrealisation node32865->node36430 node29067 Completed Contract Method node29067->node36430 node32552 Erlösrealisation node46656 Percentage of Completion ... node36430->node32552 node36430->node46656 node50491 wirtschaftliche Kapazität node50491->node42040 node48317 Verbrauchsfaktoren node48317->node42040 node27780 Bewertung node47669->node27780 node32782 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ... node47669->node32782 node54555 Roboterphilosophie node54555->node42040 node50364 unrealisierte Gewinne node50364->node38592 node38592->node32782 node44842 Nutzungsdauer node44842->node47669 node46382 Prinzip kaufmännischer Vorsicht node46382->node47669 node27780->node44421
      Mindmap Realisationsprinzip Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/realisationsprinzip-44421 node44421 Realisationsprinzip node47669 Vorsichtsprinzip node44421->node47669 node38592 nicht realisierter Gewinn node44421->node38592 node42040 Produktion node44421->node42040 node36430 Gewinnrealisation node44421->node36430 node36395 Imparitätsprinzip node44421->node36395

      News SpringerProfessional.de

      • Exportentwicklung Werkzeugmaschinen

        Ein aktueller Quest Report verbindet Exportmärkte und Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen in Euro und die Wirkung auf die Exporte nach China seit 2008. Steigende Durchschnittswerte von Werkzeugmaschinen gehen demnach mit rückläufigen Exporten nach China einher.

      • Banken genießen großes Vertrauen ihrer Kunden

        72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt einer aktuellen Umfrage zufolge höheres Vertrauen.

      • Neue Aufgaben für die Zentrale der Zukunft

        Unternehmen müssen agil und innovativ sein. Das althergebrachte Headquarter, von dem aus alles zentral gesteuert werden soll, scheint dazu nicht passen zu wollen. Muss die Unternehmenszentrale neu erfunden werden? 

      • So geht erfolgreiches Lead Nurturing im B2B-Segment

        Wenn nicht nur Leads, sondern in Folge auch Käufer generiert werden, ist von Lead Nurturing die Rede. Im B2B-Bereich müssen E-Mail-Marketer dafür besonders strategische sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit leisten.

      • Globales E-Invoicing ist Herausforderung für Unternehmen

        Unternehmen sind aufgrund staatlicher Vorgaben zunehmend dazu verpflichtet, ihre Rechnungen elektronisch zu erstellen. Doch in jedem Land gelten andere rechtliche Regelungen. Entsprechend komplex gestalten sich die Prozesse. Erster Teil des Gastbeitrags.

      • Auf dem Rechtsweg ins Verderben

        Wer seinen Markt als Eigentum betrachtet und Neueinsteiger juristisch bekämpfen will, kann nur verlieren, meint Springer-Autor und Zukunftsmanager Heino Hilbig. Denn die Klage eines Taxifahrers gegen Moia wird neue Verkehrskonzepte nicht verhindern. 

      • Mit Location Based Marketing auf Neukundenfang

        Deutsche Marketing-Manager sehen in standortbasierter Werbung die Brücke, um Konsumenten online wie offline anzusprechen. Vor allem für die Neukundengewinnung setzen sie auf das Marketinginstrument.

      • Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

        Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

      • Java und JavaScript sind die beliebtesten Programmiersprachen

        Die meisten Softwareingenieure setzen auf Java und JavaScript, wenn es um die Entwicklung von Unternehmensanwendungen geht. Die angeblichen "In"-Programmiersprachen Python & Co. liegen in der Beliebtheitsskala teils weit abgeschlagen hinter den Klassikern.

      • Diese digitalen Marken sind top

        Digitale Dienste dominieren immer stärker die Markenwelt. In den Top 25 der relevantesten Marken Deutschlands machen sich analoge Marken eher rar.

      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking
      Goethe-Universität Frankfurt,
      Lehrstuhl für BWL, insbes.
      Wirtschaftsprüfung
      Professor
      Prof. Dr. Peter Oser
      Ernst & Young AG
      Partner, Leiter Grundsatzabteilung Wirtschaftsprüfung, Professional Practice Director
      Prof. Dr. Norbert Pfitzer
      Ernst & Young AG
      Mitglied des Vorstands

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

      Springer Professional - Die Flatrate für Fachzeitschriften und Bücher
      Die Bilanz1 — sowohl als Handels- wie als Steuerbilanz — beschäftigt Juristen und Betriebswirte gleichermaßen. Erfreulicherweise wird der disziplinübergreifende Charakter des Bilanzrechts gerade in den letzten Jahren von beiden Seiten zunehmend …
      “Langfristige Fertigung” kommt nach Ansicht der Literatur typischerweisel insbesondere vor in der Bauwirtschaft, z.B. im Rahmen der Errichtung von Brücken, Staudämmen, größeren Gebäuden, Straßen sowie Pipelines, im Industrieanlagenbau, z.B. bei …
      Grundsätzlich hat wie unter Gliederungspunkt A. § 2 II. 1. a) dargestellt eine Bilanzierung der gegenseitigen Verbindlichkeiten und Ansprüche während des Schwebezustands des Arbeitsverhältnisses selbst dann zu unterbleiben, wenn diese bereits rechtli

      Bücher auf springer.com

      versandkostenfrei von springer.com

      Sachgebiete