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Studium im Medienverbund

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    1. Begriff: Ein integrativ-strukturiertes, einen turnusmäßigen Substitutionsprozess von Direkt- und Fernstudium beinhaltendes, auf Medienverbundebene zu organisierendes einheitliches Studiensystem, in welchem die Studiengruppen wechselseitig im Direkt- und im Fernstudium studieren können. Keine Unterscheidung von Direkt- und Fernstudenten (Chancengleichheit).

    2. Zweck: Direktstudium mit Optimierungstendenzen der Organisationsstrukturen in den überregionalen Bereich der Bildungsinstitution (Kapazitätserweiterung).

    3. Durchführung: Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt durch organisierten, nach Zweckmäßigkeitsgründen vorzunehmenden regionalen und überregionalen Medieneinsatz.

    a) Regionaler Medieneinsatz: Bereicherung des direkten Lehrbetriebes durch technische (speichernde) Medien (Enrichment-Funktion) als Teil des Studiums im Medienverbund.

    b) Überregionaler Medieneinsatz: Optimierung der Organisationsstruktur, Bereich des Fernstudiums als Teil des Studiums im Medienverbund. Es können zentrale und dezentrale Tutorials und Seminare veranstaltet wie auch Praktika (wegen der Zeit- und Ortsungebundenheit dieses Studienteils) in das Studium aufgenommen werden.

    4. Vorteile: Einteilung der Studiengänge nach Studieneinheiten, Komprimierung von unmittelbar zusammenhängenden Lehrinhalten zu einer Studieneinheit, Straffung des Studienstoffes, Konzentration des Studiums, Verkürzung der Studienzeit, Kostendegression. Studieneinheit und Lehrobjektivierung führen zur (äußeren) Standardisierung des Studiums.

    Vgl. auch Fernstudium im Medienverbund.

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