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Framework

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    Ausführliche Definition

    Das Framework des International Accounting Standards Board (IASB) bildet das Grundkonzept des Rechnungslegungssystems der International Financial Reporting Standards (IFRS). Es ist geregelt im 1989 vom damaligen IASC herausgegebenen „Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements”. Das Framework soll dem IASB selbst sowie anderen von Rechnungslegungsfragen betroffenen Gruppen eine konzeptionelle Grundlage für die Erarbeitung und Anwendung von Rechnungslegungsvorschriften liefern. Es stellt selbst keinen IFRS dar und geht auch den IFRS nicht unmittelbar als übergeordnetes Prinzip vor, hat also bloßen Empfehlungscharakter. Über IAS 1 „Presentation of Financial Statements” sind indes wesentliche Teile des Framework in den Status eines IAS erhoben und damit materiell verpflichtend gemacht worden.

    Aufbau und Inhalt des Framework ähneln weitgehend denen des Conceptual Framework des Financial Accounting Standards Board (FASB). Ziel der Rechnungslegung ist die Vermittlung eines True and Fair View, also eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Sie gründet sich auf die beiden Annahmen des Accrual Principle (periodengerechte Aufwands- und Ertragsabgrenzung) sowie des Going Concern Principle (Unternehmensfortführung).

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      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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