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Revision von Lean Start-up vom 14.02.2018 - 17:26

Lean Start-up

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    Ausführliche Definition

    Lean Startup gehört zu den agilen Managementmethoden, die sich mit den digitalen Technologien entwickeln. Ein Start-up ist eine Institution, die unter extremer Unsicherheit agiert, sei es nun eine High-Tech-Gründung oder ein innovativer Bereich in einem Konzern. Es heißt, dass 75 Prozent aller Start-ups scheitern. Lean Start-up ist ein Gegenentwurf zur klassischen Planung. Stattdessen tritt man direkt mit den potenziellen Kunden in Kontakt, erstellt minimalistische Prototypen und entwickelt so Schritt für Schritt ein marktfähiges Endprodukt.

    Ein Start-up ist in seinem tiefsten Inneren ein Katalysator, der Ideen in Produkte umwandelt. Da Kunden mit diesen Produkten interagieren, erzeugen Sie Feedback und Daten. Das Herzstück der Lean-Start-up-Methode ist die Bauen-Messen-Lernen-Feedbackschleife, die möglichst schnell durchlaufen werden sollte, vergleichbar mit der wissenschaftlichen Überprüfung von Hypothesen. Daher kommt es für die Tragfähigkeit des Geschäftsmodelles darauf an, ein Minimum Viable Product (MVP) zu erstellen, ähnlich wie beim Rapid Prototyping. Ein Pivot, eine grundsätzliche Kurskorrektur, ist erforderlich, wenn die zuvor getroffenen Hypothesen sich nicht bestätigen lassen. "Fail fast, fail cheap" ist das Mantra. Verschwendung vermeiden, inkrementelle Entwicklung, den Kunden beteiligen u.a.m., das alles sind Prinzipien die als Lean Management und Scrum-Methode in der agilen Softwareentwicklung bereits seit längerem bekannt sind.

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      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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