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Fazilität

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    I.w.S. alle von Banken ihren Kunden eingeräumten Möglichkeiten der Geldanlage oder Kreditaufnahme.

    I.e.S. meint Fazilitäten den von Banken bereitgestellten Finanzierungsrahmen, der nach Bedarf in Anspruch genommen werden darf.

    Im Rahmen der Geldpolitik: Im Eurosystems bietet die Zentralbank ständig zwei Fazilitäten an: die Spitzenrefinanzierungsfazilität, hierbei können Banken Übernachtkredite aufnehmen und die Einlagefazilität, hier können Banken über Nacht überschüssige Liquidität anlegen. Die Zinssätze für diese beiden Fazilitäten bilden die Ober- bzw. Untergrenze für den Tagesgeldsatz (EONIA).

    Im Rahmen der internationalen Wirtschaftspolitik: Zusagen von Regierungen oder internationalen Organisationen (insbesondere IWF) in bestimmten Fällen Finanzhilfen oder Kredite zu gewähren, z.B. zur Bewältigung von Naturkatastrophen, in Krisenfällen oder bei Zahlungsbilanzproblemen.

    Vgl. auch Kreditfazilität, Kreditlinie.

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      Mindmap Fazilität Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fazilitaet-32010 node32010 Fazilität node38024 Kreditfazilität node32010->node38024 node39948 Kreditlinie node32010->node39948 node32941 Facility node32941->node32010 node32941->node38024 node32941->node39948 node39405 Kreditlimit node39405->node38024 node44485 PRGF node44485->node38024 node37064 Kreditvertrag node39948->node37064 node38591 Kreditplafond node39948->node38591 node31362 Dispositionskredit node31362->node39948
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius
      Dr. Nils Helms
      Technische Universität Kaiserslautern
      Postdoc am Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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