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Verzollungsmaßstäbe

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    Ausführliche Definition im Online-Lexikon

    Bemessungsgrundlagen; die verschiedenen Größen, auf die sich ein Zollsatz (Zoll) bezieht. Bei Wertzöllen ist der Verzollungsmaßstab der Zollwert, bei spezifischen Zöllen bestimmte Warenmengen z.B. 1.000 kg Eigengewicht (Salz), 1 hl (Wein), 100 m (Filme), ein Stück (Flasche mit Quecksilber).

    Grundsätzlich wird der Abgabensatz (t = tariff) berechnet mit Hilfe der drei Variablen Zollwert (v =  value), Zollsatz (d = duty), Menge (q = quantity):

    t = v * d * q

    Bei spezifischen Zollsätzen wird v=1, bei Wertzöllen q=1 gesetzt. Der Zollsatz d wird bestimmt durch die zolltarifliche Einreihung in den Zolltarif (c = customs classification) und ist abhängig vom Ursprungsland (o = origin) und vom Zeitpunkt der Zollanmeldung (ti = time).

    d = co, ti.

     

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