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Vertrauensspiel

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    das einfachste sequenzielle Spiel, in dem eine Partei (Spieler 1) zunächst darüber befindet, ob sie überhaupt mit der anderen Partei zusammenarbeiten will oder nicht. Nur im ersteren Fall kann dann die andere Partei (Spieler 2) die Kooperationsbereitschaft der ersten Partei ausbeuten, statt in fairer Weise die Kooperationsgewinne aufzuteilen. Während Spieler 2 die Ausbeutung der fairen Aufteilung und letztere der Nichtkooperation vorzieht, ist für Spieler 1 die Ausbeutung sogar noch schlechter als die Nichtkooperation. Gemäß der spieltheoretischen Lösung antizipiert Spieler 1 die Ausbeutung durch Spieler 2 und wählt die Nichtkooperation, obwohl vertrauensvolle Kooperationsbereitschaft und anschließende gerechte Aufteilung beide Spieler besserstellen würde.

    Vgl. auch extensive Form, Gefangenendilemma.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Axel Ockenfels
      Universität zu Köln,
      Staatswissenschaftliches Seminar
      Professor für Wirtschaftswissenschaft, Direktor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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