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lineare Wachstumsmodelle

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Wachstumsmodelle für eine Wirtschaft mit n Gütern und m Produktionsverfahren. Das derart strukturierte von-Neumann-Modell erlaubt es, die maximal mögliche Wachstumsrate zu ermitteln. Zu dieser Modellklasse gehören auch die Leontief-Modelle, in denen vereinfachend angenommen wird, zu jedem Gut gehöre nur ein Produktionsverfahren und vice versa (m = n). Untersucht wird v.a., ob ein solches Modell zu einem Gleichgewichtspfad tendiert. In Turnpike-Modellen schließlich wird untersucht, welchen Pfad eine Wirtschaft einschlagen sollte, die von einer gegebenen Anfangsstruktur aus eine abweichende optimale Struktur im Endzustand anstrebt. Dabei zeigt sich, dass unter bestimmten Bedingungen nicht eine allmähliche Anpassung am günstigsten ist, sondern das Benutzen einer „Schnellstraße” (Turnpike) mit anderen Strukturen, aber sehr hohem Wachstumstempo, und erst späterem Umschwenken in Richtung auf die optimalen Strukturen.

    Vgl. auch neoklassische Wachstumstheorie.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Dr. Andreas Schäfer
      Universität Leipzig, Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre
      Akademischer Rat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      In den vorhergehenden Kapiteln (mit Ausnahme der dogmengeschichtlichen Kapitel 2 und 3) haben wir Arbeit und Kapital als langfristig substituierbar angesehen, waren also von einer neoklassischen Produktionsfunktion mit technischem Fortschritt …
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