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Entwicklungsländer

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Staaten, die im Vergleich zu Industrieländern einen Entwicklungsrückstand aufweisen, indem einerseits das erzielte Wohlfahrtsniveau niedrig ist und andererseits die Funktionsfähigkeit des Wirtschaftssystems im Hinblick auf die Erzeugung wohlfahrtsrelevanter Leistungen mangelhaft ist. Indikatoren zur Verdeutlichung des niedrigen Entwicklungsstandes sind: Niedriges Pro-Kopf-Einkommen und das Leben breiter Bevölkerungsschichten in der Nähe des Existenzminimums; geringe Arbeitsproduktivität; hohe Arbeitslosigkeit; geringer Bildungsstand; Dominanz des primären Sektors in gesamtwirtschaftlicher Produktion und im Export; unzulängliche Infrastruktur.

    Verschuldungsprobleme von Entwicklungsländern: Auslandsverschuldung der Entwicklungsländer.

    Gegensatz: Industrieländer.

    Vgl. auch Entwicklungstheorie, Länderklassifizierung, Wachstumstheorie.

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      • Neue Recruitingstrategien gegen den Fachkräftemangel

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        Wer sich bislang per Börsengang Geld am Kapitalmarkt besorgen wollte, musste einen aufwendigen Prospekt erstellen. Eine Neuregelung sorgt jetzt bei kleineren IPOs (Initial Public Offering) für Abhilfe. Wie die Voraussetzungen aussehen, erklärt Rechtsanwalt Jörg Baumgartner in seinem Gastbeitrag.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Martin Klein
      Martin-​Luther-​Universität Halle-​Wittenberg,
      Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät,
      Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen
      Dr. Andreas Schäfer
      Universität Leipzig, Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre
      Akademischer Rat

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Politikanalyse Die Entwicklungsländer sind seit 1980 schneller gewachsen als je zuvor und haben enorme Fortschritte bei der Armutsreduktion, der Erhöhung der Lebenserwartung und der Bildung gemacht. Entwicklungshilfezahlungen machen nur einen …
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