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Prüfungsstandard

GEPRÜFTES WISSEN
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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    In Deutschland werden Prüfungsstandards vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) entwickelt. Sie stellen die Berufsauffassung der Wirtschaftsprüfer (WP) zu bestimmten prüferischen Fragestellungen und Themen dar und gelten als Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung). Sie sind daher von Wirtschaftsprüfern bei der Durchführung von Abschlussprüfungen grundsätzlich zu beachten. Die Prüfungsstandards des IDW werden als IDW Prüfungsstandards (IDW PS) bezeichnet und besitzen jeweils eine dreistellige Nummerierung und einen Titel, z.B. IDW PS 200 „Ziele und allgemeine Grundsätze der Durchführung von Abschlussprüfungen“, IDW PS 450 „Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen“ etc. Bei der Formulierung seiner Prüfungsstandards orientiert sich das IDW weitgehend an den von der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen internationalen Prüfungsstandards, den International Standards on Auditing (ISA). Die ISA werden in analoger Weise wie die IDW PS nummeriert und betitelt, z.B. ISA 550 „Prüfung des Einflusses von Geschäften zwischen verbundenen Parteien auf den Abschluss“, ISA 240 „Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers, betrügerische Handlungen und Fehler bei Abschlussprüfungen in Betracht zu ziehen“ etc.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Volker Beeck
      FH Mainz
      Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Fachsprache spielt auf verschiedenen Plattformen eine Rolle. Da ist zum einen die Terminologie der „Prüfungsstandards“des IDW und der eng mit ihnen verbundenen „International Standards on Auditing“. Die Kenntnis dieser Standards ist für die Kommunika
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