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Bevölkerungsökonomie

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Demoökonomie; 1. Begriff: bezeichnet die Erforschung des Wechselverhältnisses von Bevölkerung und Wirtschaft und fasst Arbeitsfelder und Forschungsfragen zusammen, worin Wirtschaftswissenschaft (Makro- und Mikroökonomie) zur Erklärung demografischer Phänomene Anwendung findet. Seit Beginn des nationalökonomischen Denkens ist Bevölkerung ein integraler Bestandteil.

    2. Charakeristika: Die Bevölkerungsfrage der jeweiligen Epoche fand ihre Entsprechung in ihren Wirtschaftsdoktrinen: Merkantilismus, Physiokratie, engl. Nationalökonomie, Keynesianismus und Neoliberalismus der Gegenwart. Sie thematisierten alle die Rolle von Bevölkerungsstruktur und -wachstum zum Erreichen von maximalem Nationalreichtum.

    3. Zentrales Problem ist die Einfügung der Menschen im erwerbsfähigen Alter in die Produktionssektoren und die Frage der biosozialen (Geburten, Nachwuchs) und sozio-ökonomischen (Humankapital, Qualifikation) Reproduktion. Angebots- und Nachfrageseite auf dem Arbeitsmarkt haben demografische Komponenten. Konsum- und Ersparnisbildung, technischer Fortschritt und Innovation hängen von einer günstigen Kombination von Bevölkerungsquantität und -qualität ab. Die (Mikro-)Ökonomie der Haushalte und Familien entscheidet mit über Nachwuchs, Konsum und Ausbildung der Kinder, wobei die Erwerbstätigkeit der Frau und ihr Zeitbudget in die Kosten-Nutzen Rechnng eingehen.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Josef Schmid
      Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft,
      Otto-Friedrich Universität Bamberg
      o. ö. (em.) Universitätsprofessor
      Dr. Susanne Schmid
      Hanns-Seidel-Stiftung,
      Referat II/7: Arbeit und Soziales,
      Demographischer Wandel,
      Familie, Frauen und Senioren
      Referatsleiterin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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