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Gedächtnis

Definition

wird als ein Speichersystem konzeptualisiert, in dem Erfahrungen unterschiedlich lange bewahrt werden

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    wird als ein Speichersystem konzeptualisiert, in dem Erfahrungen unterschiedlich lange bewahrt werden. Obwohl Gedächtnismodelle einen hohen Anspruch haben, wurden sie fast ausschließlich im Kontext des verbalen Lernens untersucht. Dabei werden Prozesse der Speicherung durch eine Lernkurve, Prozesse des Verlustes der gespeicherten Information durch eine Vergessenskurve visualisiert. Voneinander abgehoben werden meist ein Ultrakurzzeitspeicher (UKZS), den man mit dem der Sinnesorgane gleichsetzen kann, ein Kurzzeitspeicher (KZS) und ein Langzeitspeicher (LZS).

    In der Marktpsychologie werden häufig das Ausmaß und die Dauer der Informationsspeicherung mithilfe von Wiedergabe- (Recall-) und Wiedererkennungs- (Recognition-)Verfahren untersucht.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Günter W. Maier
      Universität Bielefeld,
      Fakultät für Psychologie, Sportwissenschaften
      Abteilung für Psychologie
      Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie
      Regina Nissen
      IPP-Institut GmbH
      Geschäftsführung

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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