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Gewerbeverlust

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition

    Begriff des Gewerbesteuerrechts: mögliches Fehlergebnis bei Ermittlung des Gewerbeertrags für einen Erhebungszeitraum (Kalenderjahr); nicht identisch mit Verlust aus Gewerbebetrieb. Gewerbetreibende können einen Gewerbeverlust aus den vorangehenden Erhebungszeiträumen bei Ermittlung des maßgebenden Gewerbeertrags berücksichtigen, soweit die Fehlbeträge nicht in den vorhergehenden Jahren berücksichtigt wurden. Allerdings darf der Gewerbeverlust früherer Jahre nur bis zu 1 Mio. Euro den aktuellen Gewerbeertrag uneingeschränkt mindern. Darüber hinaus gehende Teile des Gewerbeertrages dürfen nur zu 60 Prozent um den Gewerbeverlust früherer Jahre gekürzt werden; nicht berücksichtigte Reste des Gewerbeverlustes sind danach auf spätere Jahre vorzutragen (§ 10a GewStG). Die Höhe der vortragsfähigen Fehlbeträge ist gesondert festzustellen (§ 10a GewStG). Vororganschaftliche Verlustvorträge werden nicht berücksichtigt. Ein Verlustrücktrag in vorangegangene Perioden ist gewerbesteuerlich nicht zulässig.

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      Mindmap Gewerbeverlust Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gewerbeverlust-32932 node32932 Gewerbeverlust node35031 Gewerbeertrag node32932->node35031 node36315 Gewerbesteuer node35031->node36315 node34886 Hinzurechnungen node34886->node35031 node48797 Treuhänder node48797->node35031 node48309 Verlustvortrag node48309->node35031
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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      StB Birgitta Dennerlein
      selbständig
      Diplom-Betriebswirtin (BA), Steuerberaterin

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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      Wie im Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht folgt auch im Gewerbesteuerrecht aus der Abschnittsbesteuerung das Erfordernis eines interperiodischen Verlustausgleichs. Dieser kann indes gewerbesteuerlich aus verschiedenen Gründen nicht nach § 10d …
      Wie im Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht folgt auch im Gewerbesteuerrecht aus der Abschnittsbesteuerung das Erfordernis eines interperiodischen Verlustausgleichs. Dieser kann indes gewerbesteuerlich aus verschiedenen Gründen nicht nach § 10d ESt
      Wie im Einkommen-und Körperschaftsteuerrecht folgt auch im Gewerbesteuerrecht aus der Abschnittsbesteuerung das Erfordernis eines interperiodischen Verlustausgleichs. Dieser kann indes gewerbesteuerlich aus verschiedenen Gründen nicht nach § 10d EStG

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