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Handelswechsel

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Das Original: Gabler Wirtschaftslexikon

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    Ausführliche Definition
    Wechsel, der zur kurzfristigen Finanzierung von Warenlieferungen sowie Dienstleistungen verwendet wird (Warenwechsel). Dabei stellt der Warenlieferant einen Wechsel aus, den der Käufer (Bezogener) akzeptiert. Bei Fälligkeit - meist nach 90 Tagen - ist der Käufer verpflichtet, den vereinbarten Betrag an den Wechselnehmer (Begünstigter) zu zahlen. Somit erhält der Käufer einen Lieferantenkredit. Der Lieferant kann den Wechsel als Zahlungsmittel verwenden (Weitergabe an den Wechselnehmer) oder als Kreditmittel zur Beschaffung liquider Mittel einsetzen.

    Die früher gebräuchliche Form des Diskontkredits, bei dem Kreditinstitute kurzfristige Kredite auf der Basis von Handelswechseln gaben, hat heute stark an Bedeutung verloren, da die Möglichkeit des Rediskonts bei der Deutschen Bundesbank nicht mehr besteht.

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      Autoren der Definition und Ihre Literaturhinweise/ Weblinks

      Prof. Dr. Reinhold Hölscher
      Technische Universität Kaiserslautern,
      Lehrstuhl für Finanzdienstleistung und
      Finanzmanagement
      Ordinarius
      Dr. Nils Helms
      Technische Universität Kaiserslautern
      Postdoc am Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Finanzmanagement

      Literaturhinweise SpringerProfessional.de

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